Hoya, 12.12.2020, von Nils Freiherr Grote

Ein Update zum Jahresende

Das Jahr 2020 hat mit der Pandemielage einige Herausforderungen für uns bereit gehalten, die wir gemeinsam gut gemeistert haben. Wir haben unsere Dienste umgestellt. Was in Präsenz gemacht werden musste, wurde unter besonderen Hygiene- und Abstandsregeln auch gemacht. Ansonsten konnten viele Dienste auch virtuell durchgeführt werden: von den Unterweisungen in Sachen Arbeitsschutz über Dienstbesprechungen bis hin zu unserer Weihnachtsfeier am 12. Dezember. Es ist ungewohnt, aber es funktioniert!

Am 12. Dezember war unser Ortsverband auch noch im Einsatz, um bei der Einrichtung eines Impfzentrums im Heidekreis zu unterstützen.  Mit einem Teleskoplader wurde die Ausstattung an die jeweiligen Stellen gebracht, an denen sie benötigt wurde. Viel Fleißarbeit wurde den ehrenamtlichen Einsatzkräften damit erspart.

Viele andere Einsatzkräfte führten an diesem Samstag aber den jährlichen technischen Dienst durch, in dem die Fahrzeugausstattung gecheckt und der sogenannten Materialerhaltungsstufe 1 unterzogen wurde: Sichtprüfung in Bezug auf Verkehrs- und Betriebssicherheit, Austausch bzw. Auffüllen von Betriebsflüssigkeiten und die Durchführung kleinerer Instandsetzungen fanden statt.

Die Fachgruppe Räumen nutzte den Tag, um für den Bagger eine Palettengabel zu bauen, mit  der künftig auch Umschlagstätigkeiten mit dem Bagger unterstützt werden können.

Am Abend fand dann die Weihnachtsfeier erstmalig ebenfalls virtuell statt. Nach dem - eigentlich auf der Jahreshauptversammlung der THW-Helfervereinigung im Januar fälligen - Rückblick  und Ausblick  des Ortsbeauftragten, nutzte der neue Landesbeauftragte für Bremen, Niedersachsen, Manual Almanzor, die Möglichkeit, sich vorzustellen und in den Austausch mit den OV-Angehörigen zu treten. Auch der Regionalstellenleiter Verden, Fabian Schaffhausen, war mit dabei und bedankte sich ebenfalls für das Engagement der Ehrenamtlichen. Anschließend ging es in den noch unerprobten Teil des gemütlichen Miteinanders. Eine Gruppe spielte erfolgreich "Jagd auf Mr. X", in anderen virtuellen Gruppenräumen wurde einfach miteinander geredet. Knabberzeug und Kinderpunsch hatten im Vorfeld dieser Weihnachtsfeier alle als Weihnachtspaket erhalten, so dass auch eine gewisse weihnachtliche Stimmung aufkam. Und tatsächlich war es letztlich eine sehr gute Alternative zur Absage der Weihnachtsfeier.

Unser Fazit für 2020: der Zusammenhalt des Ortsverbandes wurde durch die Pandemielage gestärkt. Der Wunsch nach Präsenz wurde deutlich und führte dazu, dass jede Gelegenheit hierfür auch genutzt wurde, sobald sie sich bot und in Bezug auf die Pandemielage vertretbar war. Vielen Dank allen, die sich in diesem Jahr eingebracht haben und damit die Einsatzbereitschaft des Ortsverbandes aufrecht erhalten haben. So können wir mit Zuversicht und positiv gestimmt in das Jahr 2021 gehen und auch die noch auf uns wartenden Herausforderungen meistern.


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