Großübung „Kabelblitz“: Ehrenamtliche sorgen für sichere Kommunikation im Krisenfall

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Braunschweig,

Über das Himmelfahrtswochenende hinweg wurde Braunschweig vom 14. bis 17. Mai 2026 zum Schauplatz einer groß angelegten Katastrophenschutzübung: Bei der Kabelbauübung „Kabelblitz“ trainierten die Fachgruppen Kommunikation des Technischen Hilfswerks (THW) den Aufbau eines unabhängigen Fernmeldenetzes. Rund 400 Einsatzkräfte aus ganz Deutschland nahmen an der Übung teil, die seit über 10 Jahren jährlich durchgeführt wird.

Auch der Ortsverband Hoya war vertreten: Mit sieben Einsatzkräften reisten die Helferinnen und Helfer in die niedersächsische Großstadt. Gemeinsam mit dem OV Bremen-Nord bildeten sie zwei Bautrupps, die aktiv am Aufbau der Kommunikationsinfrastruktur beteiligt waren.

Ziel der jährlich stattfindenden Übung ist es, ein funktionierendes Kommunikationssystem bereitzustellen, wenn öffentliche Netze – etwa infolge eines Stromausfalls – ausfallen. In solchen Situationen ist eine zuverlässige Verständigung zwischen Einsatzkräften entscheidend.

Im Rahmen der Übung wurde daher ein umfassendes Fernmeldenetz über das Stadtgebiet von Braunschweig verlegt. Dieses verband wichtige Knotenpunkte wie etwa Polizei, Feuerwehr und öffentliche Einrichtungen miteinander – ein realistisches Szenario für den Ernstfall.

Die jährliche Übung findet jeweils in einer anderen Stadt statt und stellt sowohl die technische Kompetenz als auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Ortsverbände auf die Probe.

Ein besonderer Dank gilt dem OV Braunschweig, der die Rolle des Gastgebers übernahm und für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Die Organisation und Koordination eines solchen Großereignisses ist eine erhebliche Leistung, die von allen Beteiligten entsprechend gewürdigt wurde.

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