Hoya, 05.12.2021, von Nils Freiherr Grote

Neue Fahrzeuge für den Ortsverband Hoya

Neue Fahrzeuge motivieren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte und verbessern die Möglichkeiten im Einsatz. Seit Oktober 2021 hat der Ortsverband zwei neue Fahrzeuge erhalten.

Bereits am 21. Oktober konnte ein neuer LKW-Kipper für die Fachgruppe Räumen des Technischen Zuges auf MAN-Fahrgestell übernommen werden. Das Fahrzeug dient dem Transport der Fachgruppenausstattung und für den eventuellen Materialtransport, wenn z.B.  im Einsatzfall Schüttgut oder Bauholz transportiert werden muss.  Abgelöst wurde ein älterer LKW-Kipper, der zuvor im Ortsverband Papenburg betrieben wurde.

Zusätzlichen Transportraum hat die Fachgruppe Räumen durch einen Anhänger Kipper erhalten, der durch die Helfervereinigung gebraucht beschafft und durch die Angehörigen der Fachgruppe im letzten Jahr mit viel Eigenleistung aufwändig saniert wurde.

Am 22. November erhielt dann die Fachgruppe Führungsunterstützung des Fachzuges Führung und Kommunikation einen neuen Führungs- und Kommunikationskraftwagen ebenfalls auf MAN-Fahrgestell. Dieses Fahrzeug dient dem Transport der Einsatzkräfte, der Fachgruppenausstattung und der Einrichtung und dem Betrieb der Fernmeldezentrale, wenn die Einheit eine THW-Führungsstelle einrichtet und betreibt. Dafür verfügt das Fahrzeug im Kofferaufbau über mehrere Funkarbeitsplätze und über diverse Kommunikationsausstattung, um sich quasi am jedem Ort an vorhandene Kommunikationsnetze anzuschließen. Falls die regulären Kommunikationsnetze ausfallen, kann auch Satellitentelefon eingesetzt werden. Dieses Fahrzeug ersetzt einen ehemaligen Befehlskraftwagen der Bundespolizei, den der Ortsverband übergangsweise erhalten hatte.

Insgesamt ist damit die Erneuerung des Fuhrparks abgeschlossen. Das ist einerseits dem finanziellen Mittelzuwachs des THW in den letzten Jahren, aber auch der Leistungsbereitschaft der ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Ortsverbandes Hoya zu verdanken. Immerhin werden neue Fahrzeuge auf Basis von bestimmten Kennzahlen, wie z.B. der Ausbildungsquote, zugewiesen. Und hier haben die Ehrenamtlichen auch während der Corona-Pandemie nicht nachgelassen, sondern die Dienste konsequent auch auf virtuelle Maßnahmen umgestellt. 

Weiterhin hat der Ortsverband in vielen Einsätzen in den letzten Jahren seine ständige Einsatzbereitschaft vor Ort und auch nach dem Starkregen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erfolgreich unter Beweis gestellt. Allein im Rahmen des Starkregenereignisses haben 46 Einsatzkräfte insgesamt fast 7.200 Einsatzstunden in 11 verschiedenen Einsätzen geleistet.


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