Um die Lösch- und Bergungsarbeiten zu vereinfachen wurden Kräfte der THW-Ortsverbände Achim (Baufachberater), Sulingen (Fachgruppe Schwere Bergung) sowie Bassum und Hoya (Fachgruppen Räumen) angefordert. Die Gebäudewand wurde geöffnet, um über diese Öffnung noch lebende Tiere zu Bergen, mit den Bergungsräumgeräten wurden darüber hinaus Gebäudeöffnungen zur Erleichterung der Löscharbeiten geschaffen. Teile des Gebäudes wurden dabei auch niedergelegt.
Zur Koordinierung der THW-Kräfte übernahm der Zugtrupp des Hoyaner Technischen Zuges die Führung der THW-Einheiten.
Der Einsatz konnte am Mittag des 28. August beendet werden. Da die hohe Zahl getöteter Tiere Belastungsreaktionen bei den Einsatzkräften hervorrufen können, führte des Einsatznachsorgeteam des THW-Landesverbandes Bremen, Niedersachsen zum Einsatzende eine Information über mögliche Belastungsreaktionen durch und aktivierte damit die Selbsthilfefähigkeiten der Einsatzkräfte, die im Rahmen der Grundausbildung im THW bereits grundsätzlich über solche belastenden Einsätze informiert und in Bezug auf mögliche Gegenmaßnahmen durch jeden selbst ausgebildet werden.