Hoya, 28.06.2018, von Nils Frhr. Grote

Was passiert eigentlich mit unseren Jugendhelferinnen und Junghelfern?

Die Jugendarbeit im THW hat u.a. den Zweck, dass die Kinder und Jugendlichen möglichst früh an den Gedanken des Helfens herangeführt werden und das dafür notwendige Wissen vermittelt bekommen. Und wir wünschen uns natürlich, dass die Jugendlichen dann auch in den Einsatzdienst wechseln. Aber häufig genug passiert das nicht. Woran liegt das?

Der Landesverband Bremen, Niedersachsen hat zur Klärung dieser Frage ein Projekt mit dem Bereich Sozialwissenschaften der Leibniz-Universität Hannover gestartet. Am 28. Juni fand eine Befragung von Jugendlichen während und nach dem Übertritt in den Einsatzdienst sowie von Einsatz- und Führungskräften statt. In gut einstündigen Interviews gingen fünf Studentinnen und Studenten die im Rahmen des Projektes entworfenen Fragebögen durch und werden im weiteren Verlauf hoffentlich Antworten präsentieren können, was das THW machen sollte, um mehr Jugendliche nach Erreichen der Volljährigkeit für die weitere Mitwirkung motivieren zu können. Insgesamt nehmen zehn Ortsverbände an der Befragung teil.

Der Ortsverband Hoya nahm an der Befragung teil, weil die Übertrittsquote sehr gut ist und Maßnahmen wie gemeinsame Ausbildungsdienste von Jugendlichen und Einsatzeinheiten sowie die inhaltliche Gestaltung der Ausbildungsdienste der Jugendgruppe durch Ausbilderinnen und Ausbilder des Technischen Zuges sowie der Fachgruppe Führung und Kommunikation damit scheinbar auch einen guten Erfolg bringen. Insgesamt wurden seit 2016 über zehn Jugendliche in den Einsatzdienst übernommen.


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