Kindeswohl

Die Leitsätze der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) beschreiben das Selbstverständnis der Organisation. Seit Anfang 2023 gehört zu diesen der elfte Leitsatz: 

„Wir setzen uns aktiv für das Kindeswohl ein und schützen die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen.“ 

Ziel der Einführung dieses Leitsatzes ist vor allem die stetige Verankerung des gelebten Selbstverständnisses im THW, wenn es um den Schutz von Kindern und Jugendlichen geht.

Es ist Aufgabe aller THW-Angehörigen, die Organisation für Kinder und Jugendliche zu einem dauerhaft sicheren Ort zu machen. Durch Hinsehen und sorgfältigem Handeln bei Auffälligkeiten wird zum besonderen Schutz des Wohlergehens der dem THW anvertrauten Kinder und Jugendlichen beigetragen. Deshalb stehen auf allen Ebenen des THW und in der THW-Jugend qualifizierte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung. Sie unterstützen die Jugendarbeit durch Schulungen, Informationsmaterial und bei den Planungen von Freizeiten und Jugendlagern. Der THW-Landesverband Bremen, Niedersachsen und die THW-Landesjugend Bremen, Niedersachsen e.V. haben zudem ein Netzwerk aus qualifizierten Kinderschutzfachkräften geschaffen, das die THW-Angehörigen in Bremen und Niedersachsen in allen Anliegen rund um Kindeswohl unterstützt. 

Kein Raum für Kindeswohlgefährdungen

Unser Ortsverband bekennt sich uneingeschränkt zum Kinderschutzkonzept der THW-Jugend e.V. und des THW. Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass wir dem Thema Kindeswohl auch in unserem Ortsverband und unserer Ortsjugend offen begegnen. 

In unserem Ortsverband hat im Februar 2023 eine Präventionsveranstaltung stattgefunden. Während dieser Veranstaltung überlegten sich unsere aktiven Mitglieder gemeinsam auf den OV zugeschnittene Maßnahmen zum Schutz des Kindeswohls. Wir haben u.a. folgende Maßnahmen für unseren OV erarbeitet:

  • Gemeinsame Dienstveranstaltungen der Jugendgruppe und der aktiven Einsatzkräfte

  • Durchführung von Elternabenden

  • Beachtung der Wünsche der Kinder und Jugendlichen z.B. bei der Dienstgestaltung und durch regelmäßige Feedbackrunden

  • Abgabe einer Selbstverpflichtung durch alle aktiven Einsatzkräfte

  • Bildung eines Interventionsteams zur Klärung möglicher Verdachtsfälle und zur Durchführung von Maßnahmen bei konkreter Gefährdung

Außerdem fordern wir unsere in der Jugendarbeit Engagierten standardmäßig alle drei Jahre zur Vorlage des aktuellen erweiterten Führungszeugnisses auf.

Die THW-Jugend e.V. sensibilisiert unsere angehenden Jugendleiterinnen und Jugendleiter in der JuLeiCa-Ausbildung. Ihnen werden dort rechtliche und pädagogische Grundlagen vermittelt, damit diese zu einer geschulten Beurteilung über das Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen in den Ortsjugenden befähigt werden. Ein strukturübergreifendes Gremium aus Landesverband und Landesjugend evaluiert regelmäßig aktuelle Entwicklungen.

Interventionsteam

Ortsjugendbeauftragte

Ortsbeauftragter

Helfersprecherin